Freitag, 4. Oktober 2013

Ein Feiertag im Wald

Normalerweise gehen wir ja an Sonntagen nicht in den Wald. Weil es viel zu voll ist. Aber gestern war eigentlich Donnerstag und war trotzdem ein Sonntag oder so. Ich hab es nicht verstanden. Darum sind wir vorsichtig in den Wald gegangen und wie wir das geahnt haben: Es war voll! Aber Frauchen ist mit mir in eine Ecke gegangen, wo wir meistens keine Leute treffen. Da war es dann auch ziemlich ruhig und wir haben dort gespielt, getobt, gesucht, gehorcht und Frauchen hat Fotos gemacht. Weil die Sonne so schön schien, die Farben in der Sonne wieder so toll waren. Nur wie der Wind in den Bäumen rauschte, das konnte sie nicht fotografieren.

Leider hat sie alle Fotos für mein Tagebuch irgendwie vermurkst. Ich zeig sie euch trotzdem. Denn Tagebucheinträge ohne Fotos sind irgendwie auch nicht das Knochi im Essen.

Während sie also vermoderte Baumstämme und Pilze fotografierte, hab ich meine Geschäfte erledigt und rumgeguckt.
Das ist total vermurkst, daber sie findet mich sooo süß darauf.
Ich warte,bis sie den Futterbeutel versteckt hat.
Dann lauf ich schnell los, bevor jemand anderer ihn findet.
HA! Da isser.
Hab ihn, Frauchen!
Ich bring ihn dir!
Das Loch im Beutel ist zugenäht. Jetzt fällt leider nichts mehr raus und ich muss warten, bis sie ihn aufgemacht hat und mir was gibt. Doof ist das!

Dann kamen Nschotschi und der kleine Muck mit ihrem radelnden Herrchen. Der kleine Muck ist ein Trödelbär. Herrchen muss immer stundenlang auf ihn warten, bis er wieder beim Rudel ist. Gestern hatte er meinen Futterbeutel in der Nase und überlegte lange, zu welchem Rudel er lieber gehören wollte. Hat Frauchen ihn ein bisschen "bedroht", wie sie das mit mir immer spielt. Da ist er ganz schnell abgehauen. *kicher*
Ist er nicht ein hübscher Zwerg?
Beneidenswert, dieser Schwanz, oder?
Frauchen hat auch mit mir getobt. Mich wieder bedroht, dass ich einen Rasefläsch kriegen musste. Wir waren ganz lange in diesem kleinen Stückchen Wald. Auf dem Heimweg haben wir auf der Tobewiese noch die Siba mit ihrer Lebensgefährtin Nana und die Nelli getroffen. Nelli hatte ich auch im Wald schon mal gesehen, aber da hatte sie Ärger mit ihrem ebenfalls radelnden Herrchen. Sie war ihm abgehauen und darum durften wir im Wald nicht spielen. Auf der Wiese durfte sie aber dann.

Siba und Nelli
Nana

Und ich in meinen Binsen.
Auf der Tobewiese und den Wegen drumherum war es dann auch wieder sehr voll und ich musste an der Leine bleiben, weil wir die meisten Leute und Hunde gar nicht kannten. Aber so ist das halt an Sonntagen bei uns.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen