Freitag, 29. November 2013

Fährten - der erste Versuch.

Dieser erste Versuch war sehr frustrierend.

Ich hab ihn an einem Baum festgebunden und an einer Stelle in der nassen Wiese mit beiden Füßen einen Startpunkt getrampelt, in den ich ein paar Stückchen gekochte Lunge reingelegt habe.

Dann im Abstand einer Fußlänge weitere einzelne Stückchen hingelegt. 4 oder 5 Stück.  Am Ende dann wieder mit beiden Füßen eine Stelle getrampelt und wieder ein paar Leckerchen reingelegt.

Hund geholt, zum Startpunkt gebracht, absitzen lassen und dann mit "Such!" zum suchen geschickt.
Er hat die einzelnen Stückchen in der Fährte alle überrannt und nur 2 Stück gefunden, da war er schon am Ende. Auch das "Häufchen" zu Beginn der Fährte hat er nur zur Hälfte aufgegessen.

Mein Gedanke: "Das lag zu dicht, mach mal größere Abstände." Gedacht getan, aber dann hat er die Stückchen auf der Fährte überhaupt nicht gefunden, nur die am Anfang und am Ende. Ich hab ihn dann alles noch suchen lassen und erst mal abgebrochen.

In einem Waldstück mit Laub auf dem Boden hab ich einen 3. Versuch gemacht und wieder alle ziemlich eng gelegt. Da hat er gar nichts gefunden, hat einfach aufgehört und ist weg gegangen.

Die einzelnen Fährten waren maximal 1,50 lang. Also nach meinem Verständnis sehr kurz für so viele, dicht liegende Leckerchen.

Nun bin ich etwas ratlos, möchte aber noch nicht gleich aufgeben mit dem Spiel. Verstanden hat er jedenfalls noch gar nichts.




5 Kommentare:

  1. Kann es sein, dass Bambam seinen sturen Tag hatte? Oder ist ihm die gekochte Lunge als Leckerchen da zu gewöhnlich gewesen? Magst Du es vielleicht mal mit hochwertigem Frettchentrockenfutter probieren? Das hat über 85% Fleischanteil und sollte auch vom Geruch her recht angenehm für Hunde sein. Wenn Du das mal ausprobieren magst, gib Bescheid, dann schicke ich Dir was zum Probieren.

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  2. Ich bin jetzt nicht so der Fährtenexperte, aber vielleicht kommt das BamBam mit dem Mantrailing durcheinander. Da ist ja ein wenig mehr Denke gefordert als nur stur ein gelegte Wurststrecke abzuarbeiten. Immerhin hat er ja den Anfang- und vor allen Dingen Endpunkt gefunden. Ist es dann echt ein Problem, wenn er nicht alle Leckerli auffressen tut (könnte Dir mit Linda wahrscheinlich nicht passieren - lach)? Du hast ja neulich mal geschrieben, dass er eh nicht so der Fresser ist... - fragt die Nicht-Fährtenexpertin.

    Um noch einmal Linda als Beispiel zu nehmen. Ihr taugt es auch nicht, zu viele Wiederholungen von irgendwas machen zu müssen. Gut wird es ein-, zweimal, dann braucht sie eine Pause und behält die Freude dran. Sie ist aber auch ein Hund, der nicht stundenlang mit Dir spielt.

    Mehr fällt mir jetzt zu dem Thema auch nicht ein. Vielleicht gibt es ja unter uns einen Fährtenexperten. Bin gespannt...

    LG und Kopf hoch
    Andrea

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    1. Ich glaub eher ICH komm mit dem Trailen und dem Fährten durcheinander. Beim Trailen lässt man eher den Hund alleine arbeiten und rennt nur hinterher. Beim Fährten kann ich mehr Einfluss auf ihn nehmen, ihn z.B. bremsen, wenn er über was drüberwegläuft etc. Hab wohl zu früh zu viel verlangt. ;)

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  3. Irgend etwas Suchen??? Puhhh ich doch nicht...
    Da muss es schon was super tolles sein...
    Liebes BamBam es ist echt nicht leicht den Zweibeiner zu verstehen...
    ABER wenn du sie mal hüpfen sehen willst vor Freude...dann finde das nächste mal alle versteckten Leckerchen.
    Nur wollen die Zweibeiner, dann immer öfters, dass du alles findest.
    Ja die Entscheidung ist nicht leicht was?
    Wuff Tibi
    die so was suchen irgendwie nicht mag...

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    1. Er sucht schon gerne was. Zumindest hier bei uns in der Wohnung. Hab noch weitere Tipps für draußen bekommen und werde weiter üben.

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