Samstag, 9. November 2013

Samstag ist HuSchuTag

Heute war das Wetter sonnig, also sind wir in die Hundeschule gefahren. Im Roten Wurm gab es die erste Versuchung.
Das ist ein Stück von einem Fischstäbchen.
Frauchens Bester widersteht der Versuchung aber locker!
Und dann passierte was, was noch nie passiert ist, im Roten Wurm: Es kam ein Hund. Ein großer Hund. Der stand plötzlich vor mir, wie aus dem Boden hervorgezaubert.
Ist der schön oder doch? Frag ich euch! Ein Berner-Schnauzer-Mix.
Der war genau so cool mit der Situation, wie ich.
Am Ziel, bei meiner Beate, passierte dann was, was auch noch nie passiert ist: Ich musste ins Auto.
Und da musste ich warten und zusehen, wie die anderen arbeiten.
Beate meinte, eine solche Jacke wär gut zu haben für Frauchen.

Wir sollten nämlich Mähntrählen lernen, oder wie das heißt. Aber Frauchen wollte erst mal gucken, ob mir das überhaupt Spaß macht. Dazu braucht man ein Auto in dem ein Hund warten kann. Weil wir keins haben, musste ich halt in Beates Auto warten, bis die anderen fertig waren mit arbeiten.

Der Hund muss auch was besonderes anziehen, was er nur beim Trählen anzieht. Ich hab einen Schal von Frauchen um den Hals bekommen. Der Hund braucht auch eine ganz besondere Leckerbelohnung. Meine war die Leberwursttube.

Und man braucht auch eine Leine. Wir hatten die neue 10-Meter-Leine mit. Aber die war viel zu lang. Alle hatten viel zu lange Leinen mit. Und dann mussten die Frauchen lernen, wie man beim Arbeiten die Leine fummelt. Das war lustig, als sie rumliefen. Könnt ihr hier gucken.
Je länger die Leine, desto mehr müssen die Frauchens fummeln, dass der Hund immer freien Lauf hat und sich nicht in der Leine verheddert. Und wenn der Hund richtig durchstartet, muss man die Leine sicher festhalten und selbst auch rennen können. Jaja, da wird mein Frauchen noch das Laufen lernen. Sie wird beim nächsten mal die 5-Meter-Leine und Handschuhe mitnehmen.

Und danach ging das los. Der Timber und die Emely kamen an. Ich musste immer noch warten, aber ich musste dem Timber meinen Platz im Auto geben.
Er musste abwechselnd mit Emely arbeiten.
Und ich wurde an einen Baum gebunden.
Da begann dann die lange, langweilige Wartezeit für mich. Aber es war so spannend zuzugucken, dass ich die ganze Stunde nur gestanden habe. Ich wollte das auch machen. Aber bei Timber und Emely sollte Frauchen nur Fotos machen. Ich würde erst später drankommen, zusammen mit Sunny. Ganz lange, fast eine Stunde, musste ich also dort warten und zugucken. Ich war sehr brav.

Ich will euch kurz erklären, worin der Sinn der Übungen bestand:
Wir sollten kapieren, dass wir Superdooperleckerchen von der Person kriegen, die wir finden sollen.
Diese Person zeigt uns zu dem Zweck, was sie für uns hat.
Dann läuft sie mit dem Superdooperleckerchen weg.
Das sollen wir so doof finden, dass wir sofort hinterher rennen wollen.
Aber vorher kriegen wir eine Plastiktüte mit was drin vom Leckermenschen und seinem Duft, und ein Kommando.
Das Kommando  und der Inhalt der Tüe hat uns natürlich überhaupt nicht interessiert.
Das hätten wir echt nicht gebraucht.
Wir sind alle einfach losgerannt, um unser Leckerchen zu kriegen.
Beate sagt, das wär ganz toll, alles andere käm dann später. 


Also guckt zuerst, was Timber und Emely gemacht haben.

Fortsetzung.

2 Kommentare:

  1. BamBam, das erste Bild sieht - gerade mit der Überschrift - aus, als würdest Du was an die Tafel schreiben. Stört nur Frauchens Fuss. :)

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