Am nächsten Tag wollten die Frauchens den Lenny und mich bekannt machen, aber der Lenny hat mir Angst gemacht, dass ich laut geschrien habe, obwohl er mir gar nix getan hat. Bis er dann plötzlich an der Leine mit gefletschten Zähnen und ganz böse drohend auf mich zugesprungen kam. Danach hatte dann Frauchen Angst um mich und hat gesagt: "Nein, das lassen wir lieber."
Zwei Tage später hab ich den Lenny dann doch kennengelernt. Er war innerhalb seines eingezäunten Auslaufs, zusammen mit seiner Fatosch. Und ich war mit Frauchen draußen. Lenny und ich haben uns dann mit dem Zaun dazwischen versprochen, dass wir nur mit einander spielen wollen und uns nicht zerfleischen. Frauchen hatte einen Eimer Wasser griffbereit und dann durfte der Lenny aus seinem Auslauf raus, zu mir. Yeah, was haben wir getobt. Es war so oberarschcool, dass wir das dann jeden Tag gemacht haben. Ganz ohne Kontrolle und alleine auf dem Grundstück ging nicht, weil das nicht rundherum dicht und ausbruchsicher war.
Mit der Linda waren sich beide Frauchen nicht so sicher, ob sie mich mögen würde. Aber wir haben mir ihr auch diesen Test im Auslauf gemacht. Die Linda fand mich glaub ich ziemlich süß und wär gerne zu mir gekommen, aber das haben sich die Frauchens dann doch noch nicht getraut. Das wollen wir dann versuchen, wenn wir irgendwann mal wieder zu denen fahren.
Es war dort eigentlich sehr schön und - wenn ich rausgehen mochte - auch sehr spannend. Aber das Wetter war leider so heiß, dass ich selten rausgehen mochte. Trotzdem haben wir viele Fotos gemacht. Fatosch möchte nicht, dass ihr Zuhause im Internet erkannt wird, weil es nicht ihr eigenes Zuhause ist. Darum haben wir alle Fotos so bearbeitet, dass man nicht sehen kann, wo genau wir gewohnt haben. Und wer das von euch weiß, sollte das bitte nicht im Internet erzählen, damit die Fatosch, der Lenny und die Linda keinen Ärger bekommen.
Und jetzt Fotos:
Das hier ist der lange, ganz schnelle, weiße Wurm. Wir saßen direkt hinter dem Fahrer. Der wollte nicht fliehen. Erst auf der Rückfahrt hat sich wer Gedanken drüber gemacht, dass ich den Fluchtweg für den Fahrer versperre, wenn ich so im Türbereich liege. *kicher*
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| Der ICE-Wurm. |
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| Mein reservierter Platz vor der Tür. |
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| Aufenthaltszeit in Mannheim: 1 Stunde. Das hatte Frauchen so geplant. |
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| Die sehr große Linda. Frauchen sagt, sie sei eine ganz süße Maus. |
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| Und das ist der Lenny. Ein gutmütiger Grobmotoriker, der sich nicht einschätzen kann und nicht merkt, wann er lästig wird. |
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| Ich, in dem großen Garten. |
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| Frauchens Frühstückstisch im großen Garten mit den vielen Fliegen und Mücken und Wespen. |
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| einer meiner vielen Schlafplätze im Haus. Ich hatte noch ein richtiges Hundebett und in Frauchens Bett durfte ich auch. |
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| Erster Spaziergang durchs Dorf und ums Dorf herum. |
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| Die Kriechspur für den ICE-Wurm. Bis Frauchen die Digi fertig hatte, war er aber schon weg. |
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| Beinscheibe am Abend, erquickend und labend. |
Das war der erste und zweite Tag meiner Reise.






















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