Sonntag, 5. Juni 2016

Ich war bei den DogZ an der Ostsee!

Ich sagte euch ja schon, dass ich verreisen musste. Wohin es ging, wusste ich aber da noch nicht. Inzwischen bin ich wieder zuhause, Frauchen hat mir schon einen Teil der vielen Fotos gegeben und ich schreibe jetzt mein Tagebuch. Ihr könnt lesen, wenn ihr wollt, oder auch nicht, wenn ihr keine Lust habt.



Die DogZ wohnen an der Eckernförder Bucht bei Noer. Wir sind bis Hamburg mit einem weißen Wurm gefahren. Wir hätten auch bis Kiel fahren können, aber Frauchen wollte sich noch langsam an die für micht verkraftbare Fahrzeit rantasten und Hamburg ist 1,5 Stunden weniger Wurmfahrt als Kiel. Weil wir aber eh 30 Minuten Verspätung hatten, sind wir auf eine Fahrzeit von 4,5 Stunden gekommen. Danach war trinken wichtiger als pinkeln.

Mit dem Auto ging es dann weiter zum Ziel und da waren sie dann: Die DogZ! Das Foto zeigt uns alle am Nord-Ostsee-Kanal von links nach rechts:

Jay Bee, das kleine Norb, Kilian (sprich: Kijan), Homie der Senior-Buff und ich.


Dass Jay einen Maulkorb tragen musste und nicht mit mir klar kam, war aber eher meine Schuld. Denn ich finds toll, mit Knurren zu toben und zum Spielen aufzufordern. Jay findet, dass er sich so Frechheiten nicht gefallen lassen muss und wollte mir das abgewöhnen. Das ging natürlich auch nicht. So mussten unsere Frauchens vorsichtshalber immer drauf achten, dass wir uns nicht unbeaufsichtigt begegneten.

Kilian dagegen fand es toll, dass ich so wild rasen mochte und wir konnten im DogZ-Länd prima miteinander spielen.

Homie hat sich auf Anhieb in mich verliebt. Er hat meine Ohren geschleckt, mich mit der Nase gestupst und mich zum Spielen aufgefordert.

Ich liebe kleine Hunde, darum war das kleine Norb überhaupt kein Problem.

Das große Meer!
Ich fands schon cool und lecker. Hab keinen Durchfall von dem salzigen Wasser bekommen und durfte davon trinken, so viel ich wollte. Aber Wasser geht bei mir maximal bis zum Bauch, mehr mag ich nicht und meine Diva-Füße hatten nach ein paar Tagen keine Lust mehr auf so groben Kies, Steine und so tiefen Sand und die ganze Sonne am Himmel und so. Frauchen sagt, ich wär ein Weichei. Aber ab Donnerstag musste sie mich schon stark überreden, morgens mit ans Meer zu gehen. Meine Reaktion war da eher so: "Neeee nicht schon wieder, oder?"

Über unsere Rückfahrt hat Frauchen schon ausführlich geschrieben, was da alles so schief gegangen ist. Das könnt ihr HIER nachlesen. Nun wissen wir, dass ich auch 5,5 Stunden und länger in einem Wurm aushalte und sie sich darüber nie wieder Sorgen machen muss. Auch nicht darüber, ob ich wohl im Wurm genug Platz habe. Frauchen durfte sogar zur Toilette gehen, während ich mit der Sitznachbarin auf sie gewartet habe. Ich bin der perfekte Wurmreisehund! Die Fahrgäste, die mich gesehen haben, haben gestaunt und mich gelobt, wie toll ich das mache.

Wir hatten es sehr gut bei den DogZ. Deren Menschen sind wunderbare Gastgeber und sehr lieb. Trotzdem waren wir froh, als wir wieder zuhause waren. Frauchen musste lachen, als ich als allererstes auf mein eigenes Bett gesprungen bin.

Jetzt kennt ihr die Rahmenbedingungen, was jetzt kommt sind Einträge, was wir so täglich gemacht haben, mit den Fotos davon.

Viel Spaß beim Lesen!


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