Dieser Sommer hats für meinen Hund ganz offenbar in sich. Dieser Tage hab ich auf ihm hellbraune Schuppen gefunden. Keine kleinen weißen, wie bei uns, oder wie wohl jeder Hund sie auch mal hat, sie waren ziemlich groß. Nur oben auf dem Rücken, ca. ab dem letzten Drittel des Rückens, über den ganzen Po und rund um den Schwanz bis zur Schwanzspitze. Am Schwanz waren sie am dichtesten.
Aufgefallen ist mir das, weil sein Haar am Schwanzansatz rostrot geworden war. Auch auf dem Rücken waren sie etwas rötlicher als früher. Das hatten wir noch nie. Was wir auch noch nie hatten: So viel Fett im Fell.
Ursache ist mir natürlich unbekannt. Nun hab ich heute mal wieder Haare geschnitten. Und da auch sein Bett frisch bezogen war, hab ich überlegt, dass ich ihn noch mal mit Shampoo wasche und die Stellen kräftig rubbel. Vielleicht gehen sie ab und weg.
Das feuchte Haar lässt sich jetzt nur schwer teilen. Der hat ja Unmengen an Unterwolle. Muss warten, bis er richtig trocken ist, um das zu überprüfen.
05.09.
die Schuppen sind bis auf ein paar wenige, die ich nicht erwischt habe, weg. Aber er kratzt und beknabbert sich immer noch wie blöde. Ich plane, das Blut untersuchen zu lassen.
11.09.
Nachdem BamBams Kratzerei unerträglich geworden ist - auch für mich, denn es macht mich echt wahnsinnig - waren wir heute bei seiner Frau Doktor. Es werden 2 Blutuntersuchungen gemacht. Einmal die Normale und zusätzlich eine Antikörperbestimmung incl. Sarkoptes-Milbe. Denn das ist die grausame Vermutung, dass er Räudemilben hat. Gegen den Juckreiz hat er heute eine Spritze Cortison bekommen, die auch schon greift; er kratzt sich nicht mehr, seit wir zuhause sind. Bis zum Befund dauert es ein paar Tage, sollte aber diese Woche noch kommen.