Dienstag, 30. Januar 2018

Ich hab Burglind und Friederike gesucht



Frauchen sagte, diese beiden Weiber seien durch unseren Wald getobt und hätten Bäume kaputt gemacht. Wollte ich eigentlich schon viel früher kontrolliert haben, aber ich musste ja verreisen. Heute schien zuhause auch mal die Sonne und ich war mit Frauchen am Mutzbach, der fließt ja durch meinen Wald.


Gleich auf der Tobewiese fand ich schon, dass die Wildschweine immer dreister werden. Schaut euch an, was sie aus meiner Wiese gemacht haben: ein einziges Matschloch.



Und hinter der letzten Brücke wollten wir am Bach entlang durch den urigen Schlangenwald gehen. Ooops!

Ende

Um den ganzen langen Stamm mussten wir rum.

Die andere Seite.

Mein Bach hat da ein großes Loch gespült.

Auch weiter am Bach entlang: Matsche.

Und Wildschweine!
Ich weiß nicht, von welchem Sturmweib diese Wutausbrüche sind. Welches immer das war, es hat mächtig gewütet. Dieses Knock-out liegt auf Höhe des Hotelanbaus an der Diepeschrather Mühle.





Das lag auch auf der Straße,
denn die Krone war zum Teil auf der anderen Seite.

Ich bin 62 cm hoch an den Schultern.
Dann haben wir keine umgestürzten Bäume mehr gesehen auf dem Weg zum Schäferhundeplatz. Vorher sind wir abgebogen auf die Katterbachstraße und dann auf der anderen Seite wieder am Mutzbach entlang in den Wald hinein. Da war zunächst nicht so sehr viel los.

Diesen Dicken hat es erwischt.

Und ein paar Kleine,

dünne,

lange Stämmchen.


Ich hatte Zeit, nach Burglind und Friederike zu schnüffeln.

Der war zu schüchtern, leider. Ist abgehauen.

Dann lag da diese Baumkrone und versteckte ...

... diesen langen, dicken Stamm.
 Frauchen findet das immer so faszinierend, wie sich das Holz beim Umkrachen verdreht und wie es in drölfzigtausend Fasern zersplittert. Ich geh da nicht hin. Das ist mir zu gefährlich. Da sitz ich lieber und warte, bis sie da wieder rauskommt.



Seht ihr mich?

Der war innen schon ganz faul.

Ich pass auf, ob Wildschweine kommen.
Kurz bevor man auf den Hauptweg beim Schwimmbad Dünnwald kommt, lagen dann diese Trümmer noch. Auf der anderen Seite im Wald lagen die zerschnittenen Kronen. Das muss richtig gerummst haben.



Seht ihr, wie groß das alles ist?




Beim Umstürzen haben sie noch andere Bäume kaputt gemacht und deren Äste abgerissen.


Da ist ein Stamm dran runtergerutscht.

Da kann ein Hund toll drauf rumlaufen.

Für Käsis, versteht sich!

Wir sind dann den kürzesten Weg wieder zurück zum Schäferhundeplatz. Da lag nur noch ein Stamm gegenüber der Schutzhütte umgepustet.



Weiter sind wir zwischen den Koppeln der Reitanlage durch und dann entlang der großen Gänsewiese.



Wieder Ende!

Wieder ein langer Stamm mit einer dicken Krone.

Finde das Bambam!

Der hat noch eine andere Krone niedergemacht.

Wir sind durchgekommen. Das ist die andere Seite.
Wir sind wieder vom großen Weg abgegangen, um die Gänsewiese herum, zu den Karpfenteichen und da war dann auch noch mal richtig was los.

Zunächst nur ein paar kleine Bäumchen,

die den neuen Zaun kaputt gemacht haben.
Dann lagen sie da, die morschen, dicken Trümmerbäume, die den Sturmweibern nicht mehr standhalten konnten. Die waren alle innen drin schon lange kaputt.
















Gut, dass ich an dem Tag da keine Käsis suchen musste.
Dann mussten wir durch das größte Matschloch der Welt. Frauchen sagt, an dieser Stelle lägen mehrere hundert Raummeter Holz im Boden. Von Spaziergängern als Stege hingelegt und immer wieder in den Matsch nach unten getreten, neues Totholz  draufgelegt und wieder in den Boden getreten. So geht das dort seit wir die Stelle kennen.


Unsere Füße.
Der Ausflug war lang und schön und sonnig. Er endete leider damit, dass ich zuhause in die Wanne musste: Füße waschen.

2 Kommentare:

  1. Da ist aber ordentlich was passiert bei euch. Hier sind zwar auch ein paar Bäume umgekipt aber längst nicht so viele!!!

    Schlabbergrüße Bonjo

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    1. Und das war nicht das Schlimmste. An anderen Stellen der Stadt war die Hölle los.

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