Samstag, 31. März 2018

Karl Freitag ...

... ist ein Tag, an dem niemand arbeiten muss und wir wandern können, sagt Frauchen. Der Tag war gestern! Darum kam wieder Mica uns abholen, denn sein Frauchen hatte eine Wandertour für uns gefunden.



Zuerst sind sie aber zum Alten Landhaus gefahren, um dort jeder zwei Stücke legendären Kuchen zu kaufen. Die Tour startete dann am Hammerweg der zum Thomashof führt. Wir sind aber vorher links abgebogen, zu einem Siefen mit einem kleinen Bach, der in den Eifgenbach mündet.

Durch eine Seitenstraße wanderten wir, dann über eine Weide und kamen auf diesen Pfad durch den Wald.

Schon wieder kriechen und klettern?

Was das ist, haben wir nicht rausgefunden. Davon gabs mehrere. Die standen in einem kleinen Bach.

rauf und runter ging der Pfad

Ich wieder mit Taschen.

Kirsten macht Quatsch mit uns.

Dafür mögen wir sie.


Überall kommt Wasser die Hügel runter.

Kriegt ein kleiner, verhungerter, weißer Hund ein Käsi?

Dafür kriegt er auf jeden Fall eins.

So toll die Bäche.

Die Wege ... äääh ... ja ... der Dudel und ich fanden einen Weg drumherum.
Finde das BamBam!

Die Frauchens hatten etwas Mühe. Die mussten den Hügel rauf, das umwandern. Unter dem ganzen Laub wars aber rutschig. Wir haben gesagt: "Seid mutig! Was wir schaffen, schafft ihr auch." Und wir hatten Recht.

Die andere Seite.
Jedenfalls kam dieser Pfad mit seinem kleinen Bach am Eifgenbach raus und ab da wars einfach traumhaft schön. Der Eifgenbach hat so klares Wasser, die Wege dort entlang sind gut zu gehen und wir trafen nur nette Leute und nette Hunde.

Ich hatte richtig Durst.
Da rutschte mir das Gepäck noch auf den Hals. Die Frauchens haben dann die Gurte anders eingestellt. Dann blieb das Gepäck auf dem Rücken und Frauchen fand das für mich viel besser. Ich auch.

Mica hat an dieser Stelle seinen Ball in den Bach rollen lassen. Pffff... Tschö, kleiner, grüner Quietschball. Sein Frauchen ist mit ihm gelaufen, bis er ihn endlich gesehen und sich todesmutig in die Fluten gestürzt hat, um ihn zu retten. Nun ja, ich fands todesmutig. Ich hätte das nicht getan.



Dann kamen wir an eine spannende Stelle mit Erklärschildern: Die Burscheider Talsperre. Auf den Schildern konnte man sehen, wie das früher mal aussah. Heute ist diese große Mauer, auf der das Wasser runterläuft nicht mehr da. Heute ist da eine Fischtreppe für Wanderfische.







Wir waren da.
Und nette Leute, die mich cool fanden, wegen meiner Taschen, haben ein Foto von uns allen gemacht, mit Frauchens Kamera.


DerWeg führte weiter am Eifgenbach entlang und dann auf der anderen Seite einen Hang rauf, von wo man auf den Bach und seine Auenlandschaft hinuntergucken konnte.



 

An einer solchen Stelle verlor Mica wieder seinen Ball. Das ging steil runter und wir dachten alle, der Ball ist weg. Tschö, kleiner, grüner Quietschball. Aber er hatte die Rechnung ohne seinen Besitzer gemacht. Mica hat sich todesmutig den steilen Hang runtergestürzt und den Ball unten gefunden.  Mit Ball in der Schnauze kam er den steilen Hang wieder nach oben und wurde mit Jubelgeschrei empfangen. Und mit vielen Käsis! Meinen Käsis! Aber für die Leistung darf er die haben.


Wir erreichten den Bökershammer. Wieder eine Stelle mit Erklärschildern.



Das hat sie nicht richtig fotografiert.
Von dem Bökershammer konnte man aber nur noch ein paar kleine Mauerreste sehen, sonst nichts.

Kommt! Hier gehts weiter!

Irgendwo sollte die Eifgenburg sein. Davon haben wir aber nichts gefunden. Sind wir vielleicht wieder falsch gelaufen oder es gab wieder bloß kleine Mauerreste - wissen wir nicht. Es gab nur ein tolles Haus mit einem Schäferhund hinterm Tor. Pfff... Haben wir aber gemerkt, dass der nicht echt war.

Auf der Tafel könnt ihr Wasserläufe sehen. Die dicke blaue Linie ist der Eifgenbach und unser Standpunkt war der Stecknadelkopf mir ein bisschen Nadel dran. Da ist auch Maria-in-der-Aue und die Dhünntalsperre drauf, wo wir ja auch schon waren.

 Hier kommen auch ganz viele Wanderwege zusammen.

Achtung!  Schwarze  Pferde!

 Und dann wurde Frauchen knatschig. Sie sollten schon wieder einen Weg mit umgestürzten Bäumen gehen. Sagte die Kommode. Und sie hatte da gar keine Lust mehr zu. Aber alle anderen Wege wären große Umwege gewesen. Also hat sie sich in ihr Schicksal gefügt und wir sind wieder gekrochen und geklettert.





Sie hat am Stamm gelauscht. Da konnte sie den Bach hören, in dem der Baum lag.

Das nächste Ziel war die Hütte der Kaltenherberger Heimatfreunde. Da gabs einen matschigen See mit einem kleinen Mühlrad.




verstopft mit Matsch

Mica, du altes Matschferkel!

Hä? Was isn?

Danach mussten wir nicht mehr klettern und kriechen und waren schon fast wieder an unserem Auto. Nur noch einen Hügel rauf und über eine Wiese.

Kommt, hier könnt ihr sitzen.

Während die Frauchen sich ausruhten war ich beschäftig.

Zum Schluss haben wir uns noch mal von Kirsten kraulen lassen.

Ich auch.
Wieder im Auto haben sie beide ihr zweites Stück Kuchen gegessen und den Rest Kaffee getrunken. Dann gings nach Hause. Mica und ich sind umgefallen und nicht mehr aufgestanden bis zum "Vor-dem-Schlafengehen-Gassi".

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