Immer dieses faule Rumliegen. Da werden wir ja immer nur noch fauler und kriegen auch noch schlechte Laune. Die Helden waren wieder:
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| Mica, the white Puschel |
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| BamBam the Grey |
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| Und unser Navihund: Das Mica-Frauchen. |
Wir sind bis zum Splash-Bad in Kürten mit dem Auto gefahren und dann haben wir diese Runde gedreht:
Das Wetter war gut. Warm aber es ging, stellenweise war es sogar schön kühl. Und hier war Start:
Nach einer kleinen Strecke vorbei am Splash-Bad und durch den Wald hatten wir dann den Härtetest. Jeder seinen. Direkt vor unserer Nase sprang ein Reh über den Weg. Wir konnten es nicht sehen, weil links gefällte Holzstämme gelagert waren und es kam direkt hinter den Stämmen von links nach rechts über den Weg. Alle haben wir uns erschreckt, so was ist uns noch nie im Wald passiert.
Mica sprang sofort los und ich aus Sympathie sofort hinterher, aber "Nein!" schallte es in meine Ohren und Frauchen stand auf der Leine, es riss mich rum und ich war sofort wieder bei Verstand. Wir beide kriegten also Schulnote "Sehr gut!" Ich bin eben kein Jäger. Und die Schlepp - Frauchen liebt die Schlepp. Mich kriegt sie in 9 von 10 Fällen gestoppt.
Bei Mica war das ein kleines bisschen anders. Er war freilaufend, ohne Schleppleine. Und das "Nein!" von meinem Frauchen schallte zwar auch in seine Ohren, aber es war ihm egal. Der war weg! Jaaa .... ääääh .... nein, wir haben nicht hinter ihm hergebrüllt. Bringt ja nix. Wir haben still gewartet. Zunächst hörten wir ihn, dann hörten wir ihn nicht mehr. Nun ist seine Seele ja immer zweigeteilt. Da ist der Jägerpudel drin und das Hütitüti vom Australian Shepherd. Der Aussidudel ebent. Und der Aussi merkte ziemlich schnell, dass er sein Frauchen nicht mehr hütete: Katastrophe! Und weil wir still waren, wusste er auch nicht, wo es denn war. Supergau! Kam er es also suchen. Das ganze hat nur ca. 2 oder 3 Minuten gedauert, fühlte sich aber an wie ne Stunde. Alle freuten sich verhalten, als er wieder da war. Aber er wurde nicht gelobt und er hatte seinen Freilauf für diese Wanderung verspielt. Dumm gelaufen.
Er war nicht der einzige Hund der an der Stelle hinter einem Reh her war. Den Hang hinunter sahen wir nämlich ein zweites Reh rennen und das wurde auch verfolgt, wir hörten den Hund bellen, sahen ihn aber nicht.
Unsere Frauchens waren danach ziemlich von der Rolle, weil sie so was überhaupt nicht gut finden, aber in der Situation hätte da niemand eine Chance gehabt und erst Recht keinen gehorsamen Hund. Mich hat nur die Schlepp vor einem Nachlaufenspiel bewahrt. Schließlich liebe ich Nachlaufenspiele und freiwillig hätte ich da nicht gehorcht.
Für uns ging es danach trotzdem munter weiter und Mica an der Flitschleine hatte auch die große Freiheit. So ging es also weiter durch unser schönes Bergisches Land.
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| Wir konnten weit gucken. |
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Das erste Kapellchen unterwegs.
Nebendran tobte irgend ein Schweizer Hundemodell
und bewachte ein Grundstück. |
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| Das haben nur die Frauchen gesehen und die Digi. Es war weit weg. |
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| Wir näherten uns Delling. |
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| Wer is er denn? Mit leerem Bauch? |
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| guckt grimmig |
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Die Kirche in Delling.
Die Farben der Tür wären jetzt nicht unser Ding. |
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Aber in der Kirche drin setzten die sich fort
und da sah das dann schon ganz nett aus. |
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| Die Kirchendecke. |
Frauchen bekam Durst. Das heißt, sie hatte schon lange Durst. Aber sie hatte nur einen halben Liter Wasser dabei und traute sich nicht, den zu trinken, weil sie ja nicht wusste, ob wir unterwegs noch Wasser für uns finden würden. Und bei den Temperaturen wollte sie es lieber für uns verwaren. Darum hat sie gesagt: "Ich will jetzt und hier ein Bergisches Landbier trinken." Darum sind wir in dieses Lokal gegangen und sie haben was getrunken. Das Bier hat ihr sehr lecker geschmeckt.
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Diese Bäume waren fast alle hohl innen drin.
Aber sie waren grün. Trotzdem. Frauchen hat gestaunt. |
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| Der Friedhof in Delling. |
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| Dann fanden wir doch noch Wasser für uns: Diesen Bach. |
Wir durften Käsis fischen. Und Frauchen war sehr stolz auf mich, weil ich bis an die Augen ins Wasser getaucht bin, um meine Käsis rauszufischen. Ich bin eben doch ein mutiger Hund!
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| Beweisfoto: Nass bis an die Augen! |
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| Das Pumpenhäuschen der Hermannsquelle |
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Interessant: 19 Jahre vom Antrag bis zur Nutzungserlaubnis!
Da mussten sie lange kämpfen. Typisch Deutsch, sagt Frauchen! |
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komische Art, ein Haus zu renovieren.
Vorher hatten wir in einem anderen Ort schon mal so was gesehen. |
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| junge Nilgänschen |
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Emerald-Lake
komischer grüner Siff in dem Teich |
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| Kein Feuer, nur eine Wolke. |
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| in Olpe |
Da mussten wir den einzigen wirklichen Berg erklimmen und alle waren wir froh, als wir oben ankamen.
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| Pause auf dem Berg. |
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| Mica, die Ruhe vor dem Sturm. |
Danach stand der nämlich auf und hatte nur noch Unsinn im Kopf. Er wälzte sich auf meinem Käsibeutel, dann wollte er ihn stehlen, aber der war mit Karabiner gesichert. Hat er versucht, mein Frauchen zu töten und sie überfallen, das Gesicht geschleckt und die Kappe geklaut.
Als er bei meinem Frauchen kein Glück hatte, knöpfte er sich sein eigenes vor. Der hat er die Kappe geklaut und so feste dran gezerrt, dass der Schirm zu Hälfte ab war. In dem Kerl steckte heute nichts Gutes. Aber alle mussten so über ihn lachen, dass er auch den Ernst der Lage nicht erkennen konnte. Er ist unschuldig!
Nach der Pause ging es dann ganz steil wieder runter und wir waren alle froh, das Mica-Mobil wiederzusehen und uns da reinfallen lassen zu können.
War eine schöne Wanderung. Am Montag wollen wir wieder eine machen.
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