Dienstag, 12. März 2019

Eberhard hat eine neue Brücke gebaut ...

... am Sonntag. Über meinen Mutzbach!


Am Sonntag hat nämlich dieser Eberhard die Backen dick aufgeblasen und meine Welt hier mächtig durcheinander gepustet. Er heulte durchs Haus und durch den Aufzugschacht, dass einem Angst und Bange werden konnte. Wir sind kaum rausgegangen. Denn wer nicht rausging, dem konnte Eberhard auch nichts auf den Kopf schmeißen. Die Gefahr war groß.


Als erstes haben wir gesehen, dass er an meinem Füllosofenhügel, dem Ölberg in der Siedlung, einen alten Mirabellenbaum zerrissen und auf den Pfad geschmissen hat.




Am Abend zeigte uns das Mirafrauchen ein Foto, dass er am Mutzbach eine dicke Eiche umgestoßen und quer über den Bach gelegt hat. Hat Frauchen dann gestern zum Gassi die Digi mitgenommen. Ein Hund kann da bequem von einem Ufer zum anderen laufen, ohne nasse Füße zu bekommen. Seht ihr mich auf dem Foto oben, auf dem Baumstamm.


Der liegt ein paar Meter bachabwärts hinter der Brücke am Ende des Mühlenteichs. Ein Mordstrumm!

Ein paar Meter weiter rechts steht die alte Bank.



Die Krone liegt auf dem Trampelpfad auf meiner Tobewiese.

Auch sonst ist in der Stadt viel kaputt gegangen. Eine Hausgiebelwand an einem Wohnhaus ist eingestürzt und viele Bäume haben Straßen versperrt.

Jetzt warten wir hier alle auf Franz. Der soll morgen kommen und wohl auch ein stürmischer, ungehobelter Kerl sein. Sind wir mal gespannt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen