Donnerstag, 16. Mai 2019

Wir haben einen Künstler gefunden


Am Dienstag wollte Mica the White mit mir wandern gehen und hat mich abgeholt. Das Mica-Mobil haben wir in Nittum geparkt und sinddann durch den Wald nach Hummelsheim gelaufen.



In Hummelsheim waren wir noch nie. Und als wir die schönen Blumenkästen bestaunten und die Keramiksachen, die dort im Garten rumlagen, kam der Künstler - Herr Preis - aus dem Haus und hat uns alles von seiner Arbeit erzählt und der Kunst, Raku-Keramik herzustellen. Die Glasarbeiten macht aber seine Frau.



Herr Preis erzählte, dass er im Moment gerne Tiere macht und nahm diesen schweren Stier auf den Arm. Wir haben so sehr gesucht, ob wir etwas Info im Internet finden, aber mit "Preis" als Suchwort hat man ganz schlechte Karten und seinen Vornamen wissen wir nicht. Darum gibts nur Information zur Raku-Keramik von Wikipedia.

Was wir aber behalten haben ist, dass die Keramik meist etwas grober gearbeitet ist und bei knapp 1000° gebrannt wird. Und wenn sie dann auskühlt bekommt sie das Krakelee, diese feinen Risslinien.

Herr Preis mit seinem Stier in der Werkstatt


Im Schaufenster seiner Werkstatt standen auch ein paar Dinge zum Anschauen.



Er hat uns den riesigen Brennofen gezeigt. Da hinein kommt Holz und zwischen das Holz die Keramikartikel. Der Ofen ging Frauchen fast bis zur Brust und der Deckel dafür ist so schwer, dass man ihn mit einem Flaschenzug runterheben muss.


Hier sieht man die Ketten, mit denen der Deckel abgehoben wird. Das Türmchen darauf ist der Schornstein.


Überall im Garten stand Kunst herum.








Danach kamen wir an die Straße nach Leverkusen, wo wir vor langer Zeit mal unter Lebensgefahr von Hummelsheim nach Schildgen gegangen sind. Das ist jetzt nicht mehr gefährlich. Es gibt einen breiten Rad- und Fußweg und die Bushaltestelle ist auch ganz modern mit Haltestellenhäuschen.

Ich, mich Sommerfrisur

Auch ich beim Gespräch mit Frauchen über Käsis

Bis Odenthal geht ein breiter Wanderweg durch die Felder. Aber Frauchen wusste noch, wo der Trampelpfad am Ufer der Dhünn beginnt. Da wars viel schöner als auf dem breiten Weg und wir konnten am Wasser noch ein bisschen Quatsch mit Käsis machen.




Nun wirf schon die Käsis ins Wasser!

Mica geht bis an die Augen mit dem Kopf ins Wasser. Ich nicht. Ich nur bis so gerade mit der ganzen Nase, aber immerhin, das mochte ich früher auch gar nicht. Dadurch schwimmen meine Käsis dann weg und der Mica muss sie rausholen.



Bis zur Schule in Odenthal sind wir so an der Dhünn gelaufen und an der Einmündung der Scherf auf das andere Ufer gegangen. Dort sind dicke Bäume umgefallen und zersägt worden. Konnten wir toll draufspringen.



Finde das BamBam

Da kommt es getrödelt, es musste dort viel Gras essen.

Dem Weg immer folgend kamen wir dann wieder am Hoverhof raus und haben in Nittum das Mica-Mobil wiedergefunden.

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