Wochenlang war ich nicht richtig unterwegs oder nur wenig draußen. Zuerst wars zu warm, dann musste ich ja bei Frau Doktor schlafen und mich anschließend schonen, dann kamen die Flöhe, die ich mit keinem teilen durfte - alles Gründe, zuhause zu bleiben. Frauchen war auch schon ganz steif.
Aber heute wars schön kühl und wir haben uns auf den Weg gemacht. Eine kleine Runde, zum eingewöhnen. Gewandert sind wir nur ungefähr knapp zwei Stunden, aber mit Bus und allem waren wir lange draußen.
Frauchen wollte ohne alles Gepäck laufen, nur die Kamera wollte sie tragen. Darum mussten wir einen Weg wählen mit Wasser. Das wird wegen wenig Regen auch schon an den kleinen Bachläufen knapp. Aber die Strunde trocknet nie aus. Sagt man zumindest, weil sie noch nie ausgetrocknet ist.
Sind wir also mit der Linie 426 bis zur Haltestelle Dombach gefahren. Das ist bei der Halle mit der großen Papiermaschine beim Papiermuseum.
Ein kurzes Stück die Dombach-Sander-Str. rauf und hier bei "Ultras Köln" links in den Wald.
Hier hatte ein Wolf ein Schaf gerissen. Glaub ich. Frauchen sagt, da sei nur ein Hund gekämmt worden, aber manchmal ist sie sehr naiv.
Dieses erste Stück ist spannend und gefährlich, denn es geht ganz steil rauf und man muss gucken, wo man die Füße hinstellt.
Wenn es geregnet hat, ist es hier sehr matschig, das wissen wir von frühreren Gängen auf diesem Weg.
Diese gelben Erdhügel waren für uns neu. Die waren da früher nicht.
Ich hatte unterwegs überall sehr viel zu recherchieren, denn ich bin ja Reporterhund mit GDB (Großer DurchBlick).
Wenn man dann einmal oben ist, ist der Rest des Weges ganz einfach, keine Höhenmeter mehr.
Frauchen hat ein bisschen mit dem Weißabgleich gespielt: Die Einstellung "Wolken" machen die Fotos gelblicher und das finden wir bisschen schöner. Die Einstellung "Auto" ist bläulich und macht langweilige Farben.
Es lagen verschiedentlich Hindernisse auf dem Weg. Aber wir kamen überall gut drüber.
Wir näherten uns dem Waldrand und ich hatte den ersten Durchblick.
Ganz hinten ist Herkenrath.
Blick auf Unterhombach.
Diese Hütte steht links am Weg. Dahinter kommt ein Wegekreuz und ein Stück weiter geht ein Wanderweg links ab, man erkennt ihn an den vielen Wanderhinweisen. Aber man hat ihn auch schnell übersehen vor lauter Gestrüpp. Jedenfalls muss man da rein, denn der ist traumhaft schön.Frauchen konnte kein Foto vom Abzweig machen, weil ich eine Katze gesehen hatte, aber nicht hinterher durfte. Da hatte sie beide Hände voll mit mir zu tun.
Das ist der Weg mit Durchblick am Ende. Hier stehen rechts und links ganz tolle, alte, verkrüppelte Bäume. Der Weg ist wie im Märchen. Da wohnen bestimmt Feen und Zwerge.
Der Weg mündet unten auf die Straße nach Unterhombach und ich musste mal grad gucken, ob Frauchen noch da war.
Der kleine Bach, den man überqueren muss bevor die Straße kommt, war völlig ausgetrocknet.
Dann läuft man an Stück an der Straße entlang und kommt bei Gut Schiff wieder auf die Kürtener Straße nach Herrenstrunden. Aber wir haben sie nur überquert, sind ein Stück Richtung Bergisch Gladbach gegangen und dann rechts abgebogen zur Strunde.
Hier wachsen schon die Martinsgänse. Wenn die wüssten...
Die Strunde hat Wasser, da konnte ich trinken. Ich bin rein und mit den ganzen Pfoten im Schlamm versunken. Hab ich einen Satz nach vorne gemacht und bin in noch tieferem Wasser versackt. Ich muss ja nicht unbedingt Wasser haben und hab mich erschreckt, bin schnell aus der Strunde raus auf den Weg und musste den Schreck erst mal abrasen. Frauchen hat sich totgelacht. Pffff...
Das ist der Weg entlang der Strunde. Ich hab da auch Hunde getroffen. Waren alle nett. Eine kleine Maus hab ich auch getroffen. Ich hab sie gefragt, wie es ihr geht aber sie hat mich völlig ignoriert und ist wieder ins Gras gehuscht. Pffff...
Noch ein Durchblick beim buddhistischen Meditationszentrum.
![]() |
| Kuckuck, Frauchen! :) |
![]() |
| Da kommen Leute! |
Am Wasserfall hat Frauchen wieder mit der Kamera gespielt und ich hab auf sie aufgepasst. Gab Käsis dafür.
An dieser Stelle ist sonst auch etwas mehr Wasser, aber das ist nur ein Umbach der Strunde. Die Strunde fließt weiter links.
Da wir keine Lust hatten, so weit durch die Stadt zu laufen, sind wir wieder zur Bushaltestelle Dombach gegangen und mit dem Bus zurück nach Hause gefahren.
Hat fürs erste nach so langer Zeit auch gereicht.



















































Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen