Minus 3° hatten wir heute, als Frauchen aufwachte, darum musste ich gleich heute wieder mit ihr wandern. Und weil die Strecke Voiswinkel-Herrenstrunden bei allem Wetter sehr schön ist, sind wir da wieder gegangen, obwohl es noch nicht so lange her ist, dass wir dort waren. Und heute war ich gut drauf und bin den ganzen Weg munter gelaufen.
Den langen Siefen direkt am Anfang der Strecke, hinunter nach Wiebershausen, finden wir beide total schön. Der Weg geht langsam abwärts, der Siefen ist schon fast eine tiefe Schlucht und am Ende ist die große Wiese, die heute voller Rauhreif war. Dort hatte ich auch gleich meinen Rasefläsch, mit dem ich Frauchen immer eine große Freude bereite. Und unten musste ich mir die ersten Käsis verdienen.
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| Kölner Dom in Holz |
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| Bei manchen Sachen weiß ich nicht, warum sie die fotografiert. |
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| Von gaaaanz da hinten sind wir gekommen. |
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| Eine kleine Erfrischung floß neben der Straße |
Wo beim letzten Mal das Damwild weidete waren heute Wildschweine. Eine kleine Gruppe mit 2 Sauen und 4 Jungtieren. Sie rannten laut quiekend hin und her die Zäune ab. Wahrscheinlich waren sie irgendwo durch den Zaun auf die Weide gekommen und fanden jetzt den Ausgang nicht mehr. Ein Mann mit einer netten Hovi-Hündin erzählte uns später, dass das oft vorkommt und sie irgendwann wieder weg sind.
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| Das Damwild. Diesmal weiter oben am Hang. |
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| Die Fischteiche haben wir bisher immer übersehen. |
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| Wir mussten genau in die Sonne hineingehen. |
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| Finde das BamBam! |
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| Da sitzt es und wartet auf das schnaufende Frauchen. |
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| Es wartet immer noch. |
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| Und noch ein Foto, weil das BamBam so schön ist. |
Die Katze, die auf der Wiese herumsprang hab ich wieder nicht gesehen, ich wunderte mich nur, dass ich auf einmal "bei Fuß" gehen musste.
Den Graureiher zeig ich euch. Frauchen war eine Sekunde zu spät. Als sie die Kamera fertig machte, bekam er gerade eine Maus zu packen und hat sie runtergeschluckt.
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| Hä? Was guckst du mir beim Essen zu? |
Und hier wollte ich zuerst zu Esser gehen, was für mich kaufen und hab gesagt: "Frauchen, wir müssen hier links rum" . Aber Frauchen sagte, Esser hätte heute zu. Darum konnte ich mich anderen Dingen widmen.
Ab da ging es dann runter nach Herrenstrunden. Und ab hier hatte Frauchen viel aufzupassen, darum gibt es keine Fotos von dem Stück, obwohl das auch schön ist.
Aber ich war auf einmal mitten auf einer Wiese, als sie sich nach mir umdrehte. Da fing sie an mich mit Käsis von der Wiese runterzulocken und klang dabei etwas hektisch. Ich war nicht sicher, ob ich die Käsis haben wollte oder lieber dem Geruch folgen, der mich auf die Wiese gelockt hatte. Ich entschied mich dann für Käsis und Frauchen war sehr erleichtert. Sie erzählte mir dann, was ich verpasst hatte: Eine schwarze Katze, die geduckt auf der Wiese lag. Die hätte weit rennen müssen, um in Sicherheit zu kommen. Und ich wär dann weit, weit weg gewesen. Da hab ich also echt einen Ausflug in die Freiheit verpasst.
Als nächstes kam dann ein Boxerrüde, der uns damals schon lange gefolgt ist und uns nicht erreichen konnte. Heute kam er uns schon entgegen und Frauchen meinte: "Okeeeyyy! Schau, was du mit dem machen musst. Ob du was mit dem machen musst!" Denn der läuft unkontrolliert in der kleinen Siedlung rum. In der Regel sind solche Hunde ja nicht gefährlich, sonst ließ man sie nicht so frei rum laufen. Aber ICH weiß ja auch nicht immer, ob ich jemanden mag oder vielleicht doch nicht. Aber der war in Ordnung, gegen den hatte ich nichts einzuwenden, er war eigentlich auch ziemlich uninteressant.
Dann saß da ein Mann auf einer Bank und hatte einen Schäferhund bei sich. Als er uns sah, nahm er den am Halsband und wartete, bis wir vorbei waren. So was schränkt meine Freiheit natürlich auch ein, aber ich kann damit leben.
Und dann kamen wir schon zu den ersten Häusern von Herrenstrunden. Kein Autoverkehr, also durfte ich noch an der langen Leine frei laufen. Ich hatte heute die Tendenz, hinter Frauchen zu bleiben. Als sie sich umdrehte, kam ein Großer Schweizer durch ein offenes Hoftor auf mich zu. Nacken und Rückenhaare standen senkrecht hoch und ein Mann rief auf dem Hof "Smootje". Smootje war aber schon bei mir. Wir umrundeten uns ein paar mal vorsichtig, fanden uns dann aber unwichtig und ungefährlich. Smootje ging hochnäsig wieder heim und ich folgte Frauchen.
So waren wir dann schon fast unten an der Kürtener Straße. Die Überlegung, noch etwas an der Strunde entlang zu laufen, ließen wir fallen. Wir waren beide der Meinung, dass es genug sei und wir fleißig genug waren für heute. Darum haben wir den nächsten Bus genommen und sind wieder in unsere Stadt gefahren.
Da stank es heute sehr, als wir am Busbahnhof auf unseren eigenen Bus warten mussten. Auch zuhause beim Aussteigen stank es sehr. Nach Autoabgasen. Frauchen hat dann später gelesen, dass wegen eines kleinen Unfalls aller Verkehr in der Stadt für eine Stunde zusammengebrochen ist und nichts mehr lief. Wahrscheinlich hat das die Stadt vollgestunken.
Wir kamen sicher nach Hause und haben erst mal Schlaf nachgeholt und uns ausgeruht.
Noch mehr Frostfotos gibts in Frauchens Blog.



























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