Dienstag, 25. Februar 2020

Lange überfällig: Kontrolle an der Strunde



Es sollte mal wieder trocken bleiben für ein paar Stunden. Darum meinte Frauchen, wir sollten noch mal an der Strunde gucken, ob da noch alles richtig ist. Also sind wir mit dem Bus bis Herrenstrunden gefahren und von dort zurück in unsere Stadt gelaufen. Insgesamt waren wir 3,5 Stunden unterwegs. Wobei es mir allerdings gelungen ist, von zu Hause bis nach Paffrath zum Bus 30 Minuten zu vertrödeln. Frauchen will ja immer, dass ich alle Därme leer habe, wenn ich in einen Bus einsteige, dann muss sie das aushalten. 😁




Hier an dieser alten, ehemaligen Mühle sind wir gestartet. Da hab ich sofort eine total nette, schwarze Labbi-Hündin getroffen. Ich hab schon wieder den Namen des Mädchens vergessen. Sie hatte auch ein total nettes Frauchen dabei. Darum sind wir zusammen bis zum See an der Burg Zweifel gegangen. Ich hab die Hündin so lange zum Spiel aufgefordert, bis sie mir gesagt hat, dass es nu genug ist, und ich soll aufhören mit dem Scheiß. Frauchen sagt, ich hätte sie aufgeritten und hat mit mir geschimpft. Pfffff ... Manchmal versteht sie mich falsch. Pffff ...

Unsere Frauchens haben festgestellt, dass die Hündin und ich die gleiche Frau Doktor haben und haben sich gegenseitig erzählt, wie gut sie die finden.

Ab Burg Zweifel sind wir alleine weiter. Wenn das bei uns mit den Temperaturen so weitergeht, ist hier in 4 Wochen schon Sommer. Schaut mal, wie grün manche Sträucher schon sind. Ist das normal? Nää, ne?


Weiter bis Gut Schiff an der Straße entlang. Zum Glück gibt es dort einen relativ sicheren Fuß- und Radweg. Frauchen hätte gerne das kleine Fachwerkhäuschen. Sie sagt, das hätte einen Kamin, dann hätte es auch einen Ofen zum Heizen. Es ist ganz knuffig und es ist sehr sauber drum herum.




Bei Gut Schiff lebt eine kleine kunterbunte Gänsegemeinschaft.



Googel sagt, das wären Weißwangengänse, auch Nonnengänse genannt.

Und diese könnte vielleicht eine weibliche Mähnengans sein.




Dann konnten wir von der Straße abbiegen und haben gestaunt, weil wir noch nie erlebt haben, dass an dieser Stelle die Strunde über den Weg fließt. Sie darf das, aber heute haben wir zum ersten Mal gesehen, dass sie das auch tut. Den Grund dafür haben wir aber auch gesehen. Nicht nur, weil zu viel Wasser drin ist, jemand hat sie auch gestaut, dass sie einfach abbiegen muss.







Hier im Wald haben die Stürme auch gewütet. Es gibt Bäume, die noch nicht umgefallen sind, sich aber kaum noch im Erdreich auf der anderen Bachseite halten können. Beim nächsten Sturm sollte man da ganz schnell unten durch laufen, bevor es runterkracht.




Wer Schneeglöckchen liebt kann rund ums Buddhistische-Zentrum darin schwelgen.



Und dazwischen sind auch schon die ersten Frühlingsblumen.





Der kleine Wasserfall an der Brücke rauscht mächtig.


Danach kam nicht mehr viel berichtenswertes. Frauchen hat Rasespiele mit mir gemacht. Dann musste ich mal kurz anständig rechts neben ihr laufen. Denn es kam ein junger Hund, der sich mächtig darüber aufregte, dass er nicht von der Leine durfte zum Spielen. Seine Leute haben da ein kleines Problem mit ihm, weil er furchtbar übertreibt dabei. Er kriegt jedes Mal fast einen Herzkasper. Sein Frauchen erzählte, dass sie mit Hundeschule dran arbeiten und hoffen, dass sich das legt. Er ist erst neun Monate alt, aber so lange haben sie ihn noch nicht. Wir drücken denen mal die Daumen, denn die waren nett.

Im Strundepark bin ich durch den Bach gewatet und habe getrunken. Vorher mochte ich nicht in den Bach. Der Weg zum Bus war langweilig.

Insgesamt hats mir auch gereicht und ich bin froh, dass mich jetzt keiner beim Schlafen stört.

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