Lange waren wir nicht wirklich unterwegs außer kurzen Gassis um die Tobewiese rum. Es hat oft geregnet und bei Regen mag ich immer weniger draußen sein. Und dann tobte tagelang die stürmische "Sabine" durch meinen Wald, da ist es dann zu gefährlich. Heute sollte es lange genug trocken sein für einen langen Spaziergang und wir wollten gucken, was Sabine in unserem Wald angestellt hat. Kurz gesagt: Nicht viel, bis auf ein paar wenige umgefallene Bäume. Da hat Friederike damals schlimmer getobt.
Am Paffrather Mühlenteich hat jemand den Uferbereich beschnitten. Da liegen noch die Sägespäne rum.
An dieser Stelle nagt der Mutzbach immer mehr an der Wiese, während das Ufer auf der Waldseite immer mehr verlandet. Im Bach kommen schon die Wasserpflanzen raus. Es ist viel zu warm für Winter. Wir hatten fast gar keinen Frost, bis auf zwei oder drei Nächte.

An der letzten Brücke gehen wir immer sofort links in den Auwald, wo ganz früher nach dem Krieg, die Giftschlangenfarm war. Da muss man sehr aufpassen, dass man auf dem schlammigen Boden nicht ausrutscht. Einsinken tut man nicht, aber es ist sehr rutschig dort. Und da hat Sabine einen Baum über den Bach gelegt.
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| Finde das BamBam! |
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| Der Wurzelbereicht. Klar, dass so was nicht mehr hält. |
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| Der hat sich zwar verbiegen aber nicht brechen lassen! |
Der Mutzbachkontrolleur bei der Arbeit.
Alles in Ordnung. Kann weitergehen.
Im weiteren Verlauf war am Bach dann alles in Ordnung. Ich hab Hunde getroffen, die mich aber nicht interessiert haben. Und Frauchen hat ein bisschen mit den Leuten gequatscht. Auf der anderen Seite der Katterbachstraße folgten wir dem Bach weiter bis zum Dünnwalder Schwimmbad. Da fanden wir das auf dem Weg liegen. Wir glauben, dass es sicher auch laut knallt, wenn so was abbricht. Und dann ist man zuhause viel sicherer.
Dort laufen wir nicht lange auf dem breiten Weg, sondern nehmen den Trampelpfad direkt am Bachufer entlang. Da lag ja in den letzten Wochen schon viel Umgefallenes rum. Aber das hier war auch neu.
Am Hauptweg in Dünnwald angekommen sind wir diesmal nicht rechts rum zurück zum Schäferhundeplatz, sondern zwei mal links rum, oberhalb des Dellbrücker Hundeauslaufs wieder zurück, bis zur Diepeschrather Mühle.
Dort haben wir den ersten blühenden Kirschbaum in diesem Jahr gefunden. Ich sag ja: Viel zu warm für die Jahreszeit.
Auf dem Abzweig zur Diepeschather Mühle muss auch noch mehr über den Weg gelegen haben, als dieses dünne Bäumchen, denn da wurde schon gesägt und der Weg frei gemacht. Sägespäne lagen noch rum.
Um die Mühle und die Gänsewiese herum sind wir weitergegangen und haben eine kurze Pause an der Bank gemacht. Es war aber zu kalt um lange zu sitzen. Da kam Gismo mit seinem Herrchen. Frauchen und er haben erzählt, wie schnell man einrostet und steif wird, wenn man nicht regelmäßig lange Spaziergänge macht und wie schlecht dann die Laune wird. Heute war die Laune aber wieder gut.
Zum Schluss zeig ich euch noch ein Blümchenbild und ein bisschen Glitzerwasser im Mutzbach. Da waren wir aber schon fast wieder zuhause.
Das letzte Stück, die Franz-Heider-Straße rauf, sind wir zusammen mit Bogar und seinem Frauchen gegangen. Sooo schnell bin ich dieses Stück ewig nicht heim gelaufen. Bogar ist flotter unterwegs als ich und Frauchen hat das ausgenutzt. Alleine brauch ich für das Stück ja fast 20 Minuten. Mit Bogar ist Frauchen ans Schnaufen gekommen. Ich hab ehrlich versucht, die alle zu bremsen, ist mir aber heute nicht gelungen.
War gut, dass wir unterwegs waren, denn jetzt regnet es wieder.






















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