In vielen Dingen würde ich mich verändern. Aber was ihr gerade zu schaffen macht, ist mein Verhalten bei Angst.
Es gab in den letzten ungefähr 4 Wochen ein paar Nächte, in denen ich sie nicht hab schlafen lassen. Ich hatte Angst, wie bei Gewitter oder an Silvester. Aber ich konnte ihr nicht sagen, warum. Und sie hat es nicht rausfinden können. Es gab keine Gewitter oder anderes Licht, das Blitze machte, keine Donner, nichts. Ganz normale Nächte. Denkt Frauchen. Für micht aber nicht. Das Dumme ist jetzt: Die Räskju-Tropfen helfen dann nicht.
Ich lauf dann total unruhig in der Wohnung rum, mag mich nirgends hinlegen und hechel wie blöde. Zwei Mal hat sie mir dann Likör mit Sahne gegeben. Ein TL beim ersten Mal, das war nicht genug. Beim zweiten Mal 2 TL, danach hab ich geschlafen. Aber sie will mir auch nicht jedes Mal Alkohol geben.
Die letzte Nacht war voller Gewitter und heftiger Regen. Sie hat alle Rolläden runter gemacht, ich konnte keine Blitze sehen. Die Filme, die sie geguckt hat, hat sie etwas lauter gemacht, dass ich keine Donner hören konnte. Dabei hat Räskju funktioniert.
Als das Gewitter und der dolle Regen vorbei waren, kam aber wieder die Rumrenne-Angst und nichts half. Bis ca. 4 Uhr morgens hatte sie Licht an. Im Dunkeln bin ich nämlich mit dem Halskragen überall angestoßen und hab Lärm gemacht. Die letzte halbe Stunde hab ich neben ihr gesessen und mich von ihr streicheln lassen. Um 4 konnte ich dann auf meinem eigenen Bett liegen und endlich schlafen.
Für Frauchen ist das ganz doof. Sie bekommt in solchen Nächten kaum Schlaf, weil noch vor 8 Uhr, das Leben draußen los geht und sie wieder aufwacht. Findet sie natürlich nicht toll aber sie sagt, es wär immer noch wichtiger, dass ich zuhause keine Angst habe.
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