Dienstag, 12. August 2014

Heute waren überall Tiere!

Fing damit an, dass wir im Begräbniswald lauter fremde Hunde getroffen haben. Eine ganz süße Goldie-Hündin war da. Die fand mich auch toll. Hab ich sie knurrend zum Toben und Rasen aufgefordert, wie ich das immer tu. Und so, wie ich das auch immer tu, bin ich ihr nicht ans Fell gegangen, sondern bin immer nen halben Meter vor ihr stehen geblieben und hab nur knurrend gesagt: "Lass uns bisschen spielen!" Sie wollte auch und hatte gar keine Angst vor mir. Und was macht ihr Herrchen? Ruft sie ab und sagt: "Die ist mal gebissen worden!" Na und? Dass ich die Süße nicht beißen will, hätte er eigentlich erkennen können. Knurren macht doch Spaß!  Pffff...  Dann kam das nächste Rudel fremde Hunde. Die hatten mich schon knurren hören und wurden schlagartig alle angeleint. Sagte Frauchen laut: "Komm her, die Leute kriegen Angst vor dir!" Da fingen sie allerdings an zu lachen. Pfff... Musste ich halt auch zu Frauchen. Aber das süße Goldie-Mädel kam noch ne Weile hinter mir hergelaufen und stieg mir auf den Hintern. Hat Frauchen sie aber runtergeschubst und weg geschickt. Was ich nicht bei andern darf, dürfen andere halt auch nicht bei mir.

Dann kam der Wald mit dem Batzibaum. Da steht jetzt eine Bank. Und an dem Baum daneben war ein Zettel in einer Hülle angebracht:

Da hat Frauchen sich gefreut. Sie kennt nämlich die alte Frau Frizen noch von früher, als sie noch den Batzi hatte. Haben wir gestaunt und uns gefreut, dass die Frau Frizen wohl immer noch lebt und gerne auf dieser Bank sitzt.



Beim Reiterhof in Hebborn ist wohl demnächst was los.

Im Tal waren große Tiere.
Die standen wieder mit den Füßen in der Matsche,
obwohl sie eine riesengroße Wiese mit Gras haben.

Auf einer anderen Wiese brannte ein gefährliches Feuer.

Und die Krähe schrie rum.
Dann kraxelten wir wieder den Berg rauf nach Friedrichsruh. Gaaanz laaangsam. Und dann sah ich die Bank, rannte da hin und lachte Frauchen an. "Komm sitzen und gib mir was zu essen!" Schließlich weiß ich, dass wir da immer Pause machen.
Leckerkräcker und Wasser gab es für mich.
Für Frauchen Äpfel und Wasser.

Auf dem Rückweg über den Bergrücken gabs viel zu schnüffeln.

So trottete ich neben Frauchen, ließ aber den Straßenrand nicht aus der Nase!
Frauchen liebt die!

Ich bin da sehr zwiegespalten.
Die gucken immer so aufdringlich. *find* Da tu ich dann mal lieber so, als würde ich sie gar nicht sehen und als wär ich gar nicht da. Aber ich muss halt warten, bis Frauchen mit knipsen fertig ist.

Danach sind wir dann wieder zur großen Straße gegangen und haben einen Bus genommen in die Stadt. Wir waren müde. Schließlich waren wir die ganzen letzten Wochen bei dem warmen Wetter nicht wandern und müssen erst mal wieder langsam in die Puschen kommen. Aber es war sehr schön. Frauchen und ich haben es genossen, mal wieder Wind um die Nase zu haben.

1 Kommentar:

  1. Huhu BamBam,

    ja so ein Einführungsspaziergang nach der langen Hitzepause muss auf jeden Fall sein. Die Leute haben bestimmt gelacht, weil vor dir keiner Angst hatte, so ein Lieber, wie du bist. Und die tolle Bank erst - na hoffentlich habt ihr da auch ein Päuschen gemacht und Cracker gefuttert.

    Wuff-Wuff dein Chris

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