Mein Freund Mica hat mich wieder mit seinem Mica-Mobil abgeholt. Sein Frauchen hat mit der Kommoode wieder eine Tour ausgesucht für uns. Die hat uns aber einen total doofen Startpunkt gegeben: Unterhalb vom Schulzentrum in Herkenrath. Darum mussten wir sofort zu Beginn steil rauf in den Ort, durch den Ort und an der Straße entlang Richtung Bensberg. Das war am Anfang doof.
Aber dann kam der Wald.
Zuerst war der ja noch aufgeräumt. Alles, was Friederieke umgeschmissen hat, war beiseite geräumt und auf einem Baum saß ein Falke.
Dann sollten wir vom breiten Weg runtergehen auf einen schmalen. Sah eine Weile gut aus. Aber dann kam das:
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| Da ging es noch durch. |
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| Hier ging es noch drunter her. |
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| Bei den Baumkindern stöhnten die Frauchens zum ersten Mal. |
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| Aber der Weg war immer noch zu ahnen. |
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| Hier nicht mehr. |
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| Nein, da ist kein Weg. Sieht nur so aus. |
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| Noch weiter links den Berg rauf. |
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| Im Hintergrund all die abgebrochenen Bäume. |
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| einer davon |
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| Mica in der Grube, ganz tief unten. |
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| Da sibnd wir durchgekommen |
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| Und da gings weiter. |
Was wir wegen der Bäume alles an Höhe erklimmen mussten, mussten wir dann hier wieder runter, weil unten ein Weg war. Auf der anderen Seite des Bachs.
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| Ich bin oben sitzen geblieben. Seht ihr mich? |
Als der Bach überquert war, ging das auf der anderen Seite aber dann auch nicht auf dem Weg weiter. Sie mussten weiter Bäume überwinden, Hügeltäler umrunden und wieder rauf und runter kraxeln. Aber wieder mehr rauf als runter.
Fotos zu machen haben sie dabei auch wieder vergessen. Sie mussten zu sehr aufpassen, wo sie ihre Füße hinsetzen. Denn wenn sie sich verletzt hätten, hätte sie da niemand rausholen können. Mica und mich auch nicht. Das war alles ziemlich gefährlich, aber wir hatten alle Glück. Wir kamen auf diesem Weg raus und die Quälerei hatte ein Ende.
Die Kommoode erzählte uns die ganze Zeit, unsere Route sei ca. 200 Meter weiter rechts von uns. Ja, das wussten wir, wir kamen von da. Da gabs nur keine Route mehr.
Sie haben Pause gemacht, Kaffee getrunken und was gegessen, aber ein Pausenfoto gibts heute auch wieder nicht.
Der Weg brachte uns weiter Richtung Kaltenbroich. Und oberhalb von Kaltenbroich fanden sie ihr Traumhaus. Es heißt "Hülsenfeld". Sie überlegen jetzt, wie sie die Leute dort überzeugen können auszuziehen und ihnen und uns das Haus zu überlassen.
Drumherum ist nur Wiese und man kann so weit gucken wie bei mir zuhause.
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| Unten im Tal Schloss Lerbach |
Frauchen ging fragen, ob die Eier auf unserem Wochenmarkt verkauft werden. Werden sie aber leider nicht. Nur dort auf dem Hof und das ist für uns zu weit weg. Während sie fragen war, haben wir gewartet. Mica meinte zuerst, sie solle bitte sofort zurückkommen, er könne sie sonst nicht hüten. Aber dann fügte er sich in sein Schicksal.
Eine Milchtankstelle gab es dort auch. Wenn es so nach Milch riecht, wissen wir, dass wir welche kriegen und lauern drauf, dass Frauchen da wieder rauskommt.
Wir mussten aber ja noch zurück nach Herkenrath. Der Weg ging zum Rochuskapellchen. Von dort hatten wir noch mal eine tolle Aussicht über Köln und konnten die Rodenkirchener Brücke entdecken.
Weiter bis zum Auto wars dann eher ermüdend noch mal bergab und noch mal bergauf. Die Katzen in Hombach haben die Frauchens zuerst gesehen und wir hatten keine Chance.
Die Frauchens waren total erschöpft, aber sie lachten immer noch. Mica und ich hatten auch genug, um den Rest des Tages zu verschlafen.




































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