Schon 2014 ging das los, dass der Bachlauf mit Totholz, Steinen und Laub verstopft wurde und der Mutzbach sich einfach einen anderen Weg gesucht hat.
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| 2014 |
In dieser Geschichte kann man sehen, wie es 2017 da aussah. Bisschen runterscrollen.
Früher floss der Bach am rechten Ufer entlang, hier sieht man, wieviel Zeugs sich da angesammelt hatte und dass der Bach damals schon links um die Bäume rumzufließen begann.
Dieses Jahr im Mai auf meinem Kontrollgang wurde mir das dann zu bunt. Noch ein paar mal kräftiger Regen, dann kann ich da nicht mehr laufen. Und das Loch war tief, da konnte man als Hund reinfallen und nass werden. Kinder auch.
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| Mai 2018 |
Haben Frauchen und ich dem Bach gesagt: "So nicht, Bursche!"
Der Wupperverband hat uns eine nette E-Mail-Antwort geschickt, dass wir das toll gemacht hätten. Gleich mit Fotos und genauer Beschreibung, wo das ist. Und sie wollen sich das ansehen und sich drum kümmern.
Eine Absperrung wurde aufgestellt und dann passierte ganz lange nichts. Wir haben sogar mal die Absperrung ein bisschen verschieben müssen, weil sie sonst auch ins Loch gefallen wär, die Füße hingen schon über dem Abgrund.
Gestern hab ich wieder einen Kontrollgang gemacht. Und nun schaut mal, wie die da gearbeitet haben:
Alles Treibgut weggeräumt und tote Bäume weggeschnitten. Mein Bach kann wieder sein altes Bachbett benutzen.
Und am linken Ufer haben sie eine Befestigung mit dicken Steinen gemacht. Daran kann sich mein Bach dann beim nächsten Starkregen die Zähne ausbeißen.
Wahnsinn, oder? Ist noch nicht ganz fertig. Die Stufe wird sicher auch noch aufgefüllt mit Erde und dicken Steinen. In der Kurve, die der Bach sich neu gefressen hatte, floß kaum noch Wasser.
An der Stelle kann ich dann bald wieder laufen, ohne in den Bach zu fallen. Dafür gibts jetzt eine neue Stelle, wo der Mutzbach meinen Weg fressen will:
Am Ende der großen Wiese bei der Paffrather Mühle, wo jetzt auch die Brücke repariert werden muss, da fließt der Bach durch ein kleines Stückchen Wald. Über einen Trampelpfad kann man am Bach entlang gehen und kommt zu diesen Trittsteinen.
Da muss ich drüberspringen und rechts um die Ecke weiter über den Matschweg. Und da frisst der Bach jetzt auch den Weg. Ob wir ihm das erlauben sollen, oder lieber auch wem Bescheid sagen müssen, wissen wir nicht so genau. Da hat der Wupperverband zwar vor ein paar Jahren auch den Bachlauf korrigiert aber ob das überhaupt ein offizieller Weg ist, wissen wir nicht.
Über einen Meter Böschung hat er jedenfalls da schon weggespült, weil auch da viel Treibgut im Bach liegt. Wir werden mal Bescheid sagen, meint Frauchen. Dann soll der Wupperverband entscheiden, ob der Bach das darf oder nicht.







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