... ist viel gefährlicher, als die Silvesternacht. Das hat Frauchen schon im letzten Jahr gelernt.
Der Vormittag:
Bis halb neun haben wir geschlafen. Dann hat Frauchern sich schnell angezogen und hat mich überredet mit ihr rauszugehen, Pipi zu machen. Bis im Eingangsflur war alles gut. Aber raus wollte ich nicht.
Inzwischen waren aber ca. 15 Stunden vergangen, da muss man als Hund ja eigentlich mal müssen dürfen, aber draußen ist es gefääährlich.
Sie hat mich überredet und ich bin erst mal durch den Hintereingang mitgegangen. Dort bin ich stehen geblieben und hab gelauscht: Alles still und Frauchen meinte auch, es sei alles gut. Zögerlich bin ich ihr gefolgt, zwischen den Häusern durch zur Straße. Da lag stinkendes Zeugs rum. An einer Ecke kam dann endlich ein bisschen Pipi und Frauchen hat sich gefreut. Es war ihr nur zu wenig, ich sollte noch eins machen. "Lauf, wohin du willst und mach Pipi, wo du willst. Heute darfst du überall, Hauptsache du machst was!"
Auf der Rückseite eines nachbarlichen Gartens hab ich dann alles rauslaufen lassen, was ich hatte und wir konnten schnell wieder reingehen.
Bis jetzt um halb elf knallt es draußen noch nicht. Mal sehen, wie das dann weitergeht.
Der Nachmittag
Frauchen sagt, der Regen hätte uns gerettet. Es ist jetzt um 15 Uhr immer noch ganz still draußen. Niemand mag im Regen böllern. Darum konnte ich gerade fein alle Geschäfte erledigen und wir müssen nicht in die Pampa fahren. Im letzten Jahr war das nicht so toll, da hab ich mich ca. 16 Stunden nicht rausgetraut, am Neujahrstag.
Jetzt hab ich Zeit bis Mitternacht und dann ist dieser Tag auch gut vorbei gegangen.
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