Normalerweise gehen wir samstags in die Stadt. Fisch kaufen oder Eier oder Kartoffeln und ganz wichtig das Hähnchenbeinchen für mich. Heute hatte Frauchen aber keine Lust auf Stadt und meinte, wir müssten noch mal eine Mutzbachkontolle machen. Hat sie die Stiefel angezogen, denn Mutzbachkontrolle heißt Matschepampe.
An der Paffrather Mühle hat es dann geknallt. Ich bin sofort stehen geblieben und wollte lieber wieder heim. Aber sie hat mich überzeugen können, dass es nicht mehr gefährlich ist. Das war gut, denn als Nächstes trafen wir Mailo.
Mailo ist ein Magyar Viszla und erst 8 oder 9 Wochen alt. Sein Vorgängerhund, der Ecco, ist vor ein paar Wochen gestorben. Nun ist er Schutzengelhund für Mailo. Und der kann einen Schutzengel brauchen, glaub ich. Der wollte nämlich immer in den stinkenden Mühlenteich.
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| Meinen Käsibeutel fand er total spannend. Aber er hat nix bekommen! |
Wir sind weitergegangen auf die Matschepampewege am Bach entlang. Frauchen ist ja super gut und fit. Aber sie hat einen Nachteil: Sie kann nicht springen. Wo ich locker durch und über die Matschelöcher springe, wird sie gaaaanz langsam und muss aufpassen, dass ihre Füße unter ihrem Hintern bleiben und sie nicht ausrutscht. Aber ich warte dann geduldig.
Über die Trittsteine und dann rechts rum kommt man zu dieser Stelle, wo der Mutzbach den Trampelpfad angeknabbert hat. Da sieht es jetzt wild aus im Bach.
Aber er lässt den Weg jetzt anscheinend in Ruhe und fließt mit der stärkeren Strömung auf der anderen Seite, hinter dem grünen Grasbüschel her. Das wär gut, denn dann hat die Fließrichtung keine Kurve mehr und das vordere kann wieder verlanden.
Hier kann man gut sehen, dass er nur sehr wenig Wasser hat. Obwohl es doch auch viel geregnet hat in den letzten Tagen und Wochen. Aber da ist nur wenig an manchen Stellen.
Diese Rohre kommen aus den Angelteichen. Manchmal sind sie ganz unter Wasser und dann machen sie mir immer ein bisschen Angst. Denn dann wohnen da glaub ich Wassergeister drin, die laut grollen und dicke Blubberblasen machen. Unheimlich ist das!
Die Stelle, die der Wupperverband repariert hat ist auch noch in Ordnung.
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| Der Mutzbachkontrolleur bei der Arbeit. |
Ganz hinten im Wald an der letzten Brücke, bevor der Bach zur Katterbachstraße kommt, staut es aber gewaltig. Das fließt so gut wie gar nicht mehr. Aber wir konnten von dort nicht sehen, warum es staut.
Von dort sind wir weiter zum Schäferhundeplatz gegangen. Da fand eine Frau mit einem ganz kleinen Angsthasenhündchen mich toll. Wenn so kleine Zwerge Angst haben, passt nämlich Frauchen auf, dass ich mit denen nicht Nachlaufen spiele und sie durch den ganzen Wald jage. Darum hat sie mich festgehalten. Das Zwergi musste dann lernen, sich abschnüffeln zu lassen. Das war eine heftige Nummer für sie. Aber dann wurde sie ein kleines bisschen neugierig und als sie merkte, dass ich ihr tatsächlich nix tu, lief sie ganz locker mit uns weiter. Die andere Frau war happy und meinte, solche Bekanntschaften und Hundebegegnungen würde sie viel öfter brauchen, aber mit den meisten würde es nicht klappen. Jaja, das kennt Frauchen noch, wie doof das mit meinem Schutzengelhund Banjo war.
Zwischen den Pferdeweiden haben wir Rasespiele gemacht: Ich muss sitzen und Frauchen geht weit weg. Aber dann!
Und dann kam noch Harry, mein alter Freund. Wir haben uns kurz und stürmisch begrüßt und dann mussten unsere Frauchen sich alles erzählen, wie es ihnen geht und was sie so erlebt haben.
Wir sind dann um die große Gänsewiese rum zu den Angelteichen gegangen. Dort im Wäldchen durfte ich Suchspiele machen. Heute klapppte das mit dem Suchen total gut, wie früher. Frauchen musste mir nicht helfen, die Käsis zu finden.
Im nächsten Matscheloch hatte schon jemand die Holzeinlagen erneuert und Frauchen konnte gut durch, ohne einzusinken.
Zurück an meiner Tobewiese hab ich noch Nelli mit Herrchen auf dem Rad getroffen. Der erzählte, dass Nelli auch immer noch Angst hätte vor Böllern und ist auch froh, wenn das Geknalle endlich wieder aufhört.
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| Die Schafe sind immer noch da. |
Zuhause musste ich in die Wanne, Füße und Bauch abspülen. Frauchens Gummistiefel mussten auch unters Wasser. Seht mal, wie schmutzig ich und die Stiefel waren.















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