Frauchen sagt, ich soll mal den Eierlikör-Artikel von TA Dr. Rückert verlinken. Nicht, weil da die Eierlikör-Dosierung drin steht, sondern weil da viele andere Tipps drin sind, was man je nach Stärke der Panik beim Hundekumpel empfehlen kann.
Und ganz am Ende steht auch, was man am besten mit Katzen machen sollte: NICHTS! Da steht auch, warum.
Ich selbst bin nicht der panischste aller Hunde, aber verkriechen und speichelnd rumliegen soll ich auch nicht. Ich brauch keinen Eierlikör, aber wir haben immer welchen da, falls meine Rescue-Tropfen nicht reichen sollten.
Meine Rescue-Tropfen stellt er in die Ecke der Placebos. Das darf er ruhig machen, das tun alle Tierärzte. Mir ist das egal, denn sie helfen mir jedes Mal nach ca. 15 Minuten.
Dosierung: Jedes Mal, wenn ich meinen "sicheren Ort" verlasse (Bett, unterm Tisch oder generell das Wohnzimmer) und ich speichelnd im Flur stehe (mein Angstraum in der Wohnung), krieg ich 3 GANZE VOLLE PIPETTEN mit etwas Frischkäse. Und nach 15 Minuten lieg ich wieder auf meinem sicheren Bett und schlafe. Die Wirkung hält unterschiedlich lange an. Bei mir 1 bis 2 Stunden. Ich krieg das am Silvesterabend bis Mitternacht insgesamt 2 bis 3 mal. 15 Minuten vor 12 krieg ich die letzte "Dröhnung" und die reicht dann auch, um bei "Kriegsausbruch" draußen ruhig auf meinem Bett liegen zu bleiben.
Wer also denkt Rescue-Tropfen wären fürn Arsch: Sind die nicht. Man muss die essen!
Wer also denkt Rescue-Tropfen wären fürn Arsch: Sind die nicht. Man muss die essen!
Das mit dem Schlafen bei Rescue klappt auch bei meinen Kumpeln Balou (Berner) und Mira ( Bouvier). Das heißt nicht, dass es bei allen Hunden klappen muss.
Wann Rescue nach Frauchens Meinung gar nicht klappen kann:
- wenn man nur 2 bis 3 homöopatisch verordnete Tröpfchen nimmt.
- wenn man Rescue schon gibt, wenn noch gar keine Angst da ist, klappt das auch nicht, denn das sind NOTFALL-Tropfen. Also nach homöopatischem Gesetz: Kein Notfall vorhanden - keine Wirkung.
- Prophylaxe geht damit nicht!
Wie das mit anderen Bachblüten gegen Angst ist, wissen wir nicht. Haben wir keine Erfahrung mit.
Dr. Rückert hat wegen seines Artikels einigermaßen Ärger bekommen, von der "Alkohol-ist-tödlich-für-Hunde-Fraktion". Weil uns das aber so dermaßen dumm erscheint, wollen wir ihn in diesem Punkt gerne ein bisschen verteidigen.
Vielleicht mag er ja auch noch mal über Rescue-Tropfen nachdenken? Denn ich persönlich finde es auch ein bisschen dumm, zu sagen, Rescue würde nur Frauchen helfen. Frauchen ist nämlich die coolste Socke überhaupt, wenn ich Angst habe. Sie hat auch mal am Silvestertag 3 Stunden lang mit mir zwischen ihren Beinen im Flur (mein Angstraum) auf dem Fußboden gesessen mich gestreichelt und gesungen. Das hat mich tiefenentspannt. 3 Stunden lang. Aber nur dort im Flur, nirgendwo anders in der Wohnung. Sie selbst hatte danach tagelang tierisch Rücken und alle Verspannungen die man sich denken kann. Seit dem liebt sie Rescue.
Und wenn das tatsächlich mal nicht mehr hilft, krieg ich als ca. 30 Kilo schwerer Hund garantiert nach dieser Formel 65 ml Eierlikör am Silvesterabend, denn mein Eierlikör hat nur 14% Alkohol.
Körpergewicht in kg x 0,3 x 100 / Prozent des Alkohols = Gesamtmenge des zu verabreichenden alkoholischen Getränks in ml.
Und da ich noch nie Alkohol hatte, reicht das um mich sanft schlafen zu legen. Aber vom Tod durch Alkohol bin ich dann meilenweit entfernt.
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