Montag, 9. März 2020

Frauchen hat Recht gehabt: es war Wanderwetter



Sie wusste, dass es nicht regnen würde. Sie wusste, dass es überall regnen würde, aber nicht auf uns. Darum haben wir uns auf den Weg gemacht:


  • mit dem Bus bis Nittum
  • von dort durch den Wald runter nach Hummelsheim
  • den langen Weg zwischen den Feldern durch an der Dünn entlang, bis der Weg auf die Altenberger-Dom-Str. kommt
  • ein kleines Stück Richtung Schildgen
  • zwischen den Feldern Richtung Schwarzbroich
  • durch den Wald zur Voiswinkler Straße
  • auf der anderen Seite in den Nussbaumer Wald
  • über die Reuterstraße und weiter zum Paffrather Friedhof 
Wir hatten dunkle Wolken mit Sonne dazwischen, ein kleines bisschen Regen ganz kurz, ein kleines bisschen Hagel, auch ganz kurz. Wir waren 4,5 Stunden draußen und sind 10 Kilometer gegangen.

Eigentlich wollte Frauchen am Ende bei Selbach Kaffee trinken, aber sie hatte Angst, dass sie nicht mehr hoch kommt, wenn sie sich erst einmal hinsetzt. Darum hat sie den Kaffee zuhause getrunken und ich hatte lecker Fleisch und einen Knochen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Tag.

Die Natur ist immer noch ziemlich trist und grau. Der Frühling hockt erst ganz klein dazwischen und man muss genau gucken, dass man ihn sieht. Ich war die meiste Zeit hinter Frauchen und bin ihr kaum von den Fersen gewichen. Aber mir gings gut. Für Käsis konnte ich schnell und fröhlich werden. 



Dieser Rabe machte so tiefe Krähstimmen, dass Frauchen hoffte, sie hätte mal einen Kolkraben erwischt. Aber man kann ihn auch in der Vergrößerung nicht genau erkennen.



Die Wege sind alle sehr matschig, aber mir macht das nichts und Frauchen hat immer gute Schuhe an.

In Hummelsheim sind wir wieder bei Herrn Preis vorbeigekommen, der die Sachen aus Raku-Keramik macht, aber heute war er nicht da. 



Die Dhünn hat viel Wasser und die Wassergeister machen überall sehr viel Lärm.



Der lange Weg durch die Felder, wenn man bei Hummelsheim an den Bushaltestellen die Straße nach Schlebusch überquert hat. Bei den Fichten hinten, wo wir den Pfeil gemacht haben, geht ein Trampelpfad in den Wald, der dann direkt am Dhünnufer entlang läuft. Den gehen wir natürlich viel lieber, als diesen breiten Weg.







Wie immer wartete ich geduldig, bis Frauchen mit Fotografieren fertig war. 


Und dann trottete ich wieder hinter ihr her.

Auch der Trampelpfad kommt irgendwo wieder auf den breiten Weg.





Die Hundewaage sagt immer noch 13,3 kg.


Und dann ist man auch schon an der Altenberger-Dom-Str. bei der Fischtreppe.


Auf der schmalen Straße zwischen den Feldern durch war heute sehr viel Betrieb. Wir mussten immer wieder auf Seite gehen und stehen bleiben, damit Autos vorbei fahren konnten. Dort war einen Moment Sonne.


Vor uns, über dem Berg, wo es nach Küchenberg rauf ging, war keine. Da lag eine dicke dunkle Wolke.




Bis Schwarzbroich läuft man immer geradeaus, auf der Straße, in den Wald hinein und auch da immer den breiten Weg entlang. In Schwarzbroich hält man sich rechts, und klettert hinter dem letzten Haus links hinein in den Wald. Dann kommt man auf die Voiswinkler Straße.

Dieser Baum stand schon im Nussbaumer Wald.

Da mussten wir drübersteigen.



Und dann haben wir uns doch tatsächlich ein bisschen verlaufen?! Isses denn wahr?! Wir waren zu weit Richtung Voiswinkel geraten, vor uns lagen die Häuser des Mutzer Felds, in dem Stück Wald waren wir noch nie. Aber wir haben den Abstieg zwischen den Schafweiden, nach Nussbaum runter, gefunden.

Auf der Wiese hinter dem Paffrather Friedhof traf ich Gina. Sie ist ein Kangal-Mix und erst zwei Jahre alt. Sehr freundlich und sehr geduldig mit alten Männern, die plötzlich Frühlingsgelüste kriegen und auf sie draufsteigen und rammeln. Frauchen will nicht, dass ich das tue und hat immer wieder mit mir geschimpft. Ich soll das Machotheater sein lassen. Aber das hat nichts genutzt, ich habs immer wieder gemacht.

Mit Gina wurde ich echt jung heute. Ich bin mit ihr über die Wiese getobt und wir haben Bodyraufen mit Bity-Face gemacht. Kein Wunder, dass ich so einem Mädchen dann sage: "Ich will mit dir Kinder machen!" Aber das ging leider nicht. Bei ihr nicht und bei mir ja sowieso nicht. Egal! Wir hatten Spaß!

Am Ende waren Frauchen und ich müde und froh, dass wir uns zuhause lang machen konnten.


1 Kommentar:

  1. Das ist ein schöner artikel mit den bunten blumen- und naturbildern. Nur ein foto von gina habe ich vermisst.

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