"MEERESTIERCHEN? Bei uns hier? Frauchen, willst du mich verhundescheißern?"
"Nein, es gibt einen Steinbruch, da kannst du sie sehen, wie sie in Steinen verewigt wurden. Und da gehen wir hin und du kannst das suchen. Es gibt Käsis fürs Finden!"
Das lass ich mir nicht zweimal sagen und war sofort bereit, loszuwandern.
Mit einem Bus sind wir zur Odenthaler Straße gefahren. Dann begann ein langer Fußmarsch an einer Straße entlang. Das war langweilig. Aber anders kommt man zu dem Steinbruch nicht hin. Es begann hinter dem letzten Haus im Schladetal. Das ist das letzte Haus.
Kurz dahinter fand ich dann die Schilder, die den Weg zeigen. Es gibt ein altes mit einer Schnecke drauf und ein neues gelbblaues mit Pfeilen drauf.
Zuerst fanden wir die Überreste eines alten Kalkofens mit einem Bild davon auf einer schlauen Tafel. Das sagte uns, dass es rechteckige Kalköfen gab und sechseckige, wie der in der Stadtmitte. Dieser hier war rechteckig.
Ein Stück weiter die Straße rauf war der Eingang in die alte Kalksteingrube. Oberhalb dieser Grube führt die Straße B506 und da gibts einen kleinen Ortsteil der "Grube" heißt.
Der Steinbruch hat zwei Ebenen. Ich hab zuerst unten nach kleinen Meerestierchen gesucht, aber nur viele steile Felsen und viele Bäume und kleine Steine gefunden, die alle eine dicke Moosschicht hatten. Das Gelbe auf den Steinen ist glaub ich Schwefel?
Es gibt eine steile Treppe, die auf die obere Ebene führt. Die ist Frauchen schnaufend hochgestiegen, während ich oben auf sie gewartet habe.
Auf der oberen Ebene sind nicht so viele Bäume wie unten. Die schlauen Schilder sagen, dass man dort je nach Jahreszeit auch wilde Orchideen finden kann, aber dafür ist es wohl noch zu früh und zu kalt.
Ich habe sofort wieder angefangen zu suchen und hab hier ganz viele Steine gefunden, auf denen man versteinerte Korallen sehen kann und mit Löchern in denen früher mal kleine Meerestierchen gelebt haben.
Für diesen Stein hab ich Extra-Käsis bekommen.
Weil wir so lange in diesem Steinbruch waren, haben wir eine Pause gemacht. Sie mit Apfel und ich mit einem Schluck Wasser. Und ich bin gelobt worden. Ich sei der beste Fotografenbegleithund der Welt, weil ich so geduldig warte und in der Zeit keinen Blödsinn mache. Auch dafür gabs ein Extra-Käsi.
Von dieser oberen Etage führt der Weg wieder zurück auf die Straße. Der muss man dann ein Stück bergauf folgen, bis zu diesem Straßenschild. Da gehts rechts rein weiter und auf den Platz mit Wiese und steilen Felsen am Rand. An der Hütte dort ist ein Schild, dass der Platz von den Bogenschützen genutzt werden darf. Heute waren sie aber nicht da.
Hier lehnt ein gelblicher Dolomitfelsen an einem grauweißen Kalksteinfelsen.
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| Finde das Bambam! |
Der Weg führte dann noch ein Stück den Berg hinauf und dann weiter über die Felder zu einem Pausenplatz.
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| Moosmännchen |
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| Geschafft! Oben! |
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| Die Kirche in Rommerscheid. |
Da hat sie den zweiten Apfel gegessen und ich noch einen Schluck Wasser getrunken. Den Berg hinunter kamen wir unterhalb des Igeler Hofs wieder auf die Straße, die wir gestern auch schon gegangen sind. Es gab dann keinen weiteren Steinbruch mehr, auch keine Meerestierchen. Aber noch ein paar schlaue Schilder die erklärten, was früher einmal dort war. Der Geopfad führt nämlich den Berg hinunter und an der Strunde entlang, am Papiermuseum vorbei, wieder bis ins Stadtzentrum.
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| Weißes Waldvögelein |
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| Grüne Nießwurz |
Hier ist die Strecke zu sehen, es sind 5,6 km.
Das Leistungsfoto zeig ich heute nicht. Frauchen hat vergessen, das Runtastik auszuschalten und man hätte sehen können, wo wir wohnen. Das muss ja nicht. ;)








































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