Montag, 30. März 2020

Kontrollgang in meinem Wald


Mein Wald – das ist alles zwischen Kempener Straße, Dellbrücker Straße und Katterbachstraße. Aller Wald dazwischen gehört mir und ich muss immer wieder gucken, ob da noch alles in Ordnung ist.

Es wurde höchste Zeit, denn wegen Corona sind wir dort lange nicht gewesen, wegen zu viel Menschen.


Nicht nur Menschen leiden unter dem Kontaktverbot. Das greift auch über auf uns Hunde. Ich treffe kaum noch Kumpel unterwegs und wenn ich dann mal einen sehe, kann es passieren, dass mich die Freude übermannt und ich Frauchen stehen lasse und sage: „Ich bin dann mal weg!“ Heute ist das nicht aber passiert, denn ich traf Hunde, die uns entgegenkamen.

Gleich zu Anfang hatten wir Fotografenglück, denn im Paffrather Mühlenteich stand der Reiher.


Der Weg in den Wald führte am Kombibad vorbei, auf den breiten Weg zur Waldsiedlung Heidgen, wo wir aber den ersten Abzweig nach rechts, Richtung Katterbach nahmen. Da sind wir am Waldrand zu Katterbach ganz außen rum gelaufen, bis wir bei der Waldsiedlung Heidgen wieder auf den breiten Weg kamen.

Ich war gut drauf, hab mich aber oft schnüffelnd verzettelt und blieb hinter Frauchen zurück, dass sie mich rufen musste.



Das Tipi hab ich genehmigt.

Herkenfelder Weg und Torringen

Ich komm hinterhergetrödelt.




Hmmm ... das ist hoch, oder?


Dort auf dem Weg begegnete ich Gecko. Er ist genau so alt wie ich und genau so grau. Wir kennen uns schon länger. Den Chow Chow kannte ich nicht. Ein junger Macho, den ich zur Ordnung rufen musste.





Der Weg hinunter zur Diepeschrather Mühle ist mit Schotter aufgefüllt worden. Die Zeiten der tiefen Matsche sind erst mal vorbei. Bis das alles wieder in den Boden getrampelt ist und wieder Matsche drüber kommt. Am Weg lagen alte Baumstämme, auf die die Flechten inzwischen Muster gezeichnet haben.






Ich trödel wieder hinterher.

An der Hütte gab es wirklich Merkwürdiges. Ein umgefallenes Schild mit einem Betonklotz unten dran. Das hab ich ausführlich geprüft und dann einen Vermerk angebracht: „Gesehen, geprüft und genehmigt von BamBam.“ Auf die Konstruktion in der Hütte konnten wir uns beide keinen Reim machen, denn für einen Tisch ist das viel zu hoch.


 

Weiter ging es zum Schäferhundeplatz und von dort zurück zum Mutzbach, der uns in der Sonne Fließstrukturen zeichnete. Und Enten badeten drin.

Hier war ich aber zu schnell und wurde zurückgepfiffen.

Mein Bach mit lecker Wasser.










Wir glauben, dass der Flughafen in Berlin schneller fertig wird, als das neue Hotel an der Diepeschrather Mühle. Die bauen da auch bestimmt schon so lange dran, wie am Flughafen. Wir stehen da jedes Mal und staunen.



 Noch ein bisschen Wald und dicke Kastanienknospen auf der Wiese am Paffrather Mühlenteich.




Die kaputte Brücke dort an der Wiese wurde provisorisch geflickt und ist wieder begehbar. Die Reparatur dauert bestimmt noch bis nach Corona. Aber die Stadt hat dem Balou-Frauchen gesagt, sie würde noch in diesem Jahr gemacht. Sie hatte nämlich nachgefragt und Antwort bekommen, dass es in Arbeit sei.

Wir waren fleißig.


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